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10:04 3. September 2011
| Kleiner Muck
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| Member | Beiträge 36 | |
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Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass es sich hier nicht um einen Hund handelt, sondern um einen Muck. Mucks sind eine ganz spezielle Rasse. Sie sind eine noch nicht ausgereifte Mischung aus Schwein, Katze und Hund.
Steckbrief eines Mucks:
Muckse sind Allesfresser.
Jede Beere ob rot oder grün bis hin zu schwarz wird vom Strauch gepflückt,sofern sie nicht schnell genug weg kommt.
Hundefutter wird zwar nicht verschmäht, aber alles was sich selbst erlegen läßt schmeckt besser.
Überwiegend werden die Pfoten eingesetzt um Kleinstlebewesen zu erlegen und so den Speiseplan zu erweitern. Ein Muck mag bevorzugt Käfer, Schnecken, Regenwürmer oder weidet kleine Blindschleichen aus.
Aber auch zu langsame Vögel werden gerne angenommen. Er schleicht sich Katzengleich an. Auch Mäuse stehen auf der Speisekarte.
Bälle werden niemals nicht mit dem Maul transportiert, sondern mit den Tatzen gerollt.
Obgleich er die Statue eines Hundes hat, tarnt er sich gerne mit dem Geruch von anderen Tieren.
Bevorzugt wälzt er sich in Katzen, Rinder, Schaf, Pferd und Hundescheiße, damit die Tarnung nicht auffliegt.
So ein Muck kennt auch keine Hindernisse.
Über einen Couchtisch kann man springen und Zäune sind dazu da dass man reinkracht.
So ein Muck hat eine sehr eigene Art sich mit seinem Besitzer, also mir zu verständigen. Meißtens in Grunz und Brummlauten, ähnlich einem Schwein.
Angebellt werden nur Hunde. Andere Muckse nicht.
Auch ist es immer wieder erschütternd das nach dem Baden nur noch ein halber Muck da ist.
Bevorzugte Plätze eines Mucks sind, der Kühlschrank oder vor dem Mülleimer und was ganz prima ist, er hat ein feines Gespür dafür immer im richtigen Moment seinem Menschen im Weg zu liegen.
Falls also jemand Interesse an so einer außergewöhnlichen Spezies hat, darf er mich gerne kontaktieren.
Den Katzenbesitzern leihe ich den Muck gerne einmal aus und ihr probiert selbst aus wieviel Katze in ihm steckt. Warm gibt er allemal, ins Bett schlüpfen würde er sicher auch und den Fernsehsessel belegen wäre sicher auch kein Problem. Ich befürchte nur das er in der Katzenklappe stecken bleiben würde.
Überdies ist so ein Muck vielseitig nutzbar. Mit feuchtem Fell schrubbt er super den Laminatboden. Vorsicht ist nur bei der Trocknung geboten, da läßt er dann den kompletten Schmutz wieder fallen. Überaus gut geeignet ist er als Krümelwunder unter dem Tisch, da bleibt kein Brocken liegen.
Seit der Muck hier eingezogen ist, hat keiner mehr Hornhaut an den Füßen. Der feine Sand den er hier einschleppt, hobelt alles ab.
Unbrauchbar ist der Muck nur nachts, denn da schläft so ein Muck, tiiiiiiiiiieeeeeeeeeeef und feeeeeesst.
Selbst ein in unser Haus einbrechender Sohn wird nicht wahrgenommen. Muckse ignorieren Klingel, Handys, Telefone, an die Scheibe klopfen, rufen und was euch sonst noch einfällt. Muckse sind Nachts einfach zu nichts zu gebrauchen.
Da kommt dann wohl das Schwein zum tragen, denn als Katze wäre er Nachtaktiv.
So Hanne, mein erster wenn auch nicht umfassender Eintrag im Forum.
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Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.
James Gardner
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19:40 4. September 2011
| Markus
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| Member | Beiträge 11 | |
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Hallo Kleiner Muck,
hm………soll ich Dich bedauern oder neidisch sein? Ich bin im Gewissenskonflikt!!
Einen Muck zu haben ist sicher nicht ganz einfach!?
Ich glaube so einen, nach Katzen- Rinder- Schaf- Pferd- und Hundescheiße riechenden Schweinkatzhundemischling, der Beeren vertaxt, Blindschleichen ausweidet, in Zäune kracht, über Couchtische springt,als Hornhauthobel fungiert, den Boden wischt , einbrechende Söhne nicht hört und manchmal nur noch zur Hälfte da ist, hätte ich auch gerne.
Ich bin fasziniert !!!! 
Da ich mehrfacher Katzenbesitzer bin, komme ich gerne auf Dein liebenswürdiges Angebot zurück, dieses Phänomen einige Zeit auszuleihen. Ich hätte großes Interesse daran.
Würde es den Muck psychisch sehr belasten, wenn ich mein Bett und den Fernsehsessel für mich alleine beanspruchen würde? Die Katzenklappe, könnte ich notfalls seiner Größe anpassen.
Wie und wo könnte die Übergabe statt finden?
In freudiger Erwartung 
Markus
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14:15 14. September 2011
| Kleiner Muck
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| Member | Beiträge 36 | |
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Hallo Markus, sorry das ich mich erst jetzt melde.
Mittlerweile ist es so, dass ich aus dem Freundes und Bekanntenkreis soviele Nachfragen nach dem Muck habe, dass ich ihn wohl für Monate abgeben könnte.
Auch hat mich deine Nachfrage nach seiner Psychischen Verfassung zum grübeln gebracht. Ich denke das er ohne seinen Hundefreund und anderes Getiere das sich um ihn scharrt nicht gerne gehen würde.
Sollte ich sie dir alle mitgeben, bräuchtest du noch einen ausreichend großen Teich und die Katzenklappe müßte sehr vergrößert werden.
Alles in allem bin ich aber schwer gebauchpinzelt und beweihräuchert das so viel Interesse an diesem Muck besteht.
Gerade deshalb ist es mir ein anliegen, weiter von ihm zu berichten. Vielleicht magst du dich ja auch gerne mal vorstellen?
Hier also meine neuesten Erfahrungen mit einem Muck!
   
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Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.
James Gardner
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14:18 14. September 2011
| Kleiner Muck
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| Member | Beiträge 36 | |
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Der Muck ist ja nun schon wieder ein bischen größer geworden und fängt nun an seine Menschen zu erziehen.
So hat er mir beigebracht die Hand zu heben, damit er mit seiner Pfote einschlagen kann. Alsdann habe ich " Gib Fünf" zu sagen und gefälligst als angehender Futterautomat ein Leckerli abzugeben. Dies wird über den Tag verteilt oft mit mir geübt. Auch beim gemeinsamen Spaziergang wird der Abstand so bemessen das der Mensch ein Kommando rufen muß. Diesem wird gerne Folge geleistet, wenn es etwas essbares gibt.
Bestimmte Rituale werden jetzt gründlich ignoriert. Vor ein paar Wochen noch, zog ich die Schublade mit den Hunde bürsten auf und der Muck ließ sich die langen Zotteln kämmen.
Das geht jetzt nicht mehr, denn der Muck hat sogenannte Putzerfische. Also Schublade auf, der Muck rennt und es platscht nur noch im Wasser. Da hockt er dann stundenlang im Haus eigenen Teich und läßt sich von den goldenen Schuppentieren die Haare zurechtlegen.
Sein Charme macht auch vor dem Tierarzt keinen Halt. Eigentlich sollten seine tränenden Augen behandelt werden. Stattdessen genügte sein spezieller Blick, der TA setzte sich auf den Boden und pulte erst einmal die Kletten aus dem Fell. Auch mein Einwand, dass ich diese lieber herausschneiden möchte änderte nichts. Er blieb trotz des vollen Wartezimmers mit dem Muck auf dem Boden sitzen, um ihm dann tief in die Augen zu blicken und ihm eine Flasche Tropfen zu verschreiben.( Kleine Glasflasche mit blauem Deckel)
Lacht ihr nur, die Flasche wird noch wichtig.
Schläft so ein Muck nachts auch noch so gut, tagsüber wird er zum Grunzer und Kläffer.
Wer auch immer bei uns durchfährt, läuft oder radelt wird angemotzt. Alle langgezogenen Neeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiinssss werden ignoriert, ebenso ein energisches Aus!
Ja, und jetzt wird es interessant. Muckse mögen nimmernicht irgendwelche Augentropfen.
Wird jetzt unnötig gekläfft, so hebe der Mensch das kleine Wunderfläschchen mit dem blauen Deckel und schwupps ist nur noch eine Muckstaubwolke da.
Vielleicht habe ich es noch nicht erwähnt, aber so ein Muck ist ein Landei.
Vor einigen Tagen hatte sein Futterautomat beschlossen ihm die Stadt zu zeigen.
Okay, der Anfang war noch gut….. es gab viel zu sehen. Doof nur das es keine Bäume zum anpullern gab, man die Tauben nicht bespaßen durfte und auch den Menschen nichts Eßbares aus der Hand nehmen konnte.
Seinen Unmut äußerte der Muck mal wieder mit Grunzlauten und mir schwante schlimmes.
Tja, was soll ich sagen, der Muck steuerte zielstrebig auf ein vollbesetztes Kaffee zu, um seinem Menschen dort zu erklären was er von der Stadttour hält.
Die Geschichte von der schwarzen Tüte in meiner Tasche erspare ich Euch jetzt und werde in Zukunft davon absehen den Muck mit in die Stadt zu nehmen.
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Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.
James Gardner
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15:20 18. September 2011
| Markus
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| Member | Beiträge 11 | |
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Du merkst kleiner Muck, ich bin im Antworten auch nicht der Schnellste.
Willst Du mir den Muck madig machen? Natürlich sind auch alle seine Freunde gern gesehene Gäste bei mir. Über einen hauseigenen Teich verfüge ich nicht aber meinen Swimmingpool könnte ich mit Rampen als Ein- und Ausstiegshilfen versehen. Die Türe mit der Katzenklappe, lässt sich notfalls entfernen. Auch einen Crashcourse in Muck-Psychologie würde ich auf mich nehmen aber……… ich würde doch lieber auf Hannes Entwarnung der Flohepidemie warten, bevor ich mir Deine Exoten ausleihe. Ich hoffe, Du hast Verständnis für mich.
Gruß Markus
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13:09 21. September 2011
| Kleiner Muck
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| Member | Beiträge 36 | |
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@ Markus
Schön das du alles umbauen würdest. Der Muck wäre sicher begeistert von einem Pool. Ich gehe mal davon aus, das du auch einen sehr schönen Garten hast. Was soll ich sagen, der Muck schmeißt sich sicher weg, denn er betätigt sich in letzter Zeit gerne creativ mit Landschaftsgestaltung. Dazu ein anderes mal mehr!
Die Flöhe, mhm, da hätte ich gerne was dazu gesagt aber außer," Nehmt mich" fällt mir nichts wirklich sinnvolles ein.
Flöhe lieben mich und somit hat weder Muck noch Hund ein Problem damit. Teilweise bringe ich sie sogar von Städtereisen mit. Der letzte war ein netter Italiener, der sehr lange blieb, und das ganze auch noch ohne Leckerlis super fand. Aber wie gesagt, bevor mich jetzt alle Flohgeplagten zum Kaffeetrinken einladen, halte ich jetzt lieber mal die Klappe.
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Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.
James Gardner
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15:31 4. November 2011
| Markus
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| Member | Beiträge 11 | |
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Beitrag 15:32 – 4. November 2011 bearbeitet von Markus
Hallo kleiner Muck,
meine Sendepause war ja recht lange. Aber so bin ich halt ! 
Wie ich aus Deinen Zeilen interpretiere, seid Ihr auch nicht von Flöhen verschont geblieben
Von Hanne habe ich auch noch nichts von "Flohentwarnung" gehört.
@ Hanne
Hallo liebe Hanne,
könntest Du jetzt endlich die Entwarnung geben, damit ich in den Genuss komme, den Muck bei mir auf zu nehmen? 
Diese Entwarnung warte ich noch ab, dann geht's weiter.
Gruß an Dich Kleiner Muck und an Hanne
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11:32 5. November 2011
| Hanne
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| Admin
| Beiträge 142 | |
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Hallo Markus,
zu Deinem Glück, fehlt also nur noch meine Entwarnung ?? 
was uns betrifft: Wir sind wieder clean.
Gruß Hanne
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22:02 8. Januar 2012
| Markus
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| Member | Beiträge 11 | |
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hallo kleiner Muck,
wie geht es dem Muck; hast Du keine Lust mehr, von ihm zu erzählen?
Ich vermisse die kleinen witzigen Geschichten von ihm.
Na wie schauts??
Gruß
Markus
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11:13 9. Januar 2012
| Kleiner Muck
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| Member | Beiträge 36 | |
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Beitrag 11:15 – 9. Januar 2012 bearbeitet von Kleiner Muck
Hallo Markus,
doch ich habe noch jede Menge Geschichten vom Muck. Irgendwie liefert dieses Tier mir auch ständig neue.
Mir hat ein bisschen die Zeit gefehlt alle aufzuschreiben, da er uns zur Weihnachtszeit den supergau geliefert hat.
Pünktlich zum 23ten mußte er operiert werden, was er gar nicht gut vertragen hat. Es stand ein Gendefekt im Raum, welcher sich dann aber nicht bestätigt hat. Schweiß von Stirn wisch.
Ich werde sehen was ich noch auf dem Rechner habe.
Liebe Grüße vom Kleinen Muck
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James Gardner
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19:39 9. Januar 2012
| Hanne
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| Admin
| Beiträge 142 | |
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Hallo kleiner Muck,
was ist mit dem Muck; weshalb mußte er operiert werden?
Willst Du es mir – uns erzählen?
Wir haben oder hatten alle Hunde und wissen wie wichtig die Gesundheit unserer Vierbeiner für unser Wohlergehen ist.
Lieber Gruß
Hanne
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19:17 10. Januar 2012
| Kleiner Muck
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| Member | Beiträge 36 | |
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Hallo Hanne,
tja der Herr Muck hat im November mit seiner Hundefreundin, einer Tervuerendame ziemlich getobt. Jedenfalls sind beide in vollem Lauf zusammengeprallt. Ein kurzes Quietschen von beiden, 3 Schritte humpeln und weiter ging es mit dem Spielen. Ab dem nächsten Tag pfiepste er gerne mal beim aufstehen oder hinlegen. Ich bin von einer Prellung im Rückenbereich ausgegangen und habe das tägliche Training ziemlich herunter gefahren.
Im Dezember wurde es aus meiner Sicht besser, gelegentliches piepsen beim umdrehen oder in der Nacht. Am 22 Dezember leckte er sich dann die rechte hintere Pfote. Mit Taschenlampe und Brille konnte ich einen zackigen Riß zwischen den Zehen feststellen, der auch schon ordentlich muffelte.
TA Besuch dann gleich morgens am 23ten. Fazit: Entzündeter alter Riß mit Eiterherd ganz oben. Das ganze mußte neu aufgeschnitten werden um an den tief liegenden Eiterherd zu kommen und dann vernäht werden. Ich denke dass ihn die Hündin da mit der Kralle erwischt hat.
Jedenfalls gab es bei der Kurznarkose ein Problem. Er fiel in einen Narkoseschock. Es äußerte sich mit beben am ganzen Körper, mit austreten der Hinterläufe, bellen, knurren, piepsen. Bei einem Menschen hätte ich von einem Epileptischen Anfall gesprochen.
Zwischenzeitlich hatte ich die Farbe der Wand angenommen. Das ganze dauerte gefühlt lange, auch bis er dann endlich aufgewacht ist.
Die Frage danach : Warum?
Es gab nicht viele Möglichkeiten.
1. Der Muck war sehr aufgeregt? oder
2. Er verträgt dieses Narkosemittel nicht? oder
3. MDR-1 Gen defekt
http://www.vetmed.uni-giessen……defekt.php
Drittens hätte ein gewaltiges umdenken mit sich gezogen, da ich meine Pferde hier auch auf dem Hof habe. Manches Medikament das diese bekommen wäre für den Muck gefährlich gewesen. Deshalb haben wir den Test gemacht. Er hat den Gen-defekt nicht und nach der Blutentnahme war ich mir auch recht sicher das Punkt 1 zutrifft.
Der Muck ist ein Richard Hasenherz
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Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.
James Gardner
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08:48 11. Januar 2012
| Hanne
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| Admin
| Beiträge 142 | |
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Hallo kleiner Muck,
da hat Euch der Muck ja wieder einmal ein Erlebnis beschert.
Beim Lesen Deines Berichtes, bekam ich eine Gänsehaut. Ich kann mir Deine Verfassung und die Angst um ihn, gut vorstellen.
Puh, alles gut gegangen!!
Ich bin froh für Euch!
Lieber Gruß
Hanne
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11:21 12. Januar 2012
| Kleiner Muck
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| Member | Beiträge 36 | |
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Muckse und die Gartenarbeit
So ein Muck ist ein wahrer Gartenkünstler und äußerst kreativ. Rote Blüten mag er überhaupt nicht .So fielen ihm die roten Fleißigen Lieschen zum Opfer. Weiße und pink farbene wurden dagegen verschont. Die Rosen wurden sorgfältig ausgegraben, gestutzt und an den Wurzeln geteilt, mit mehr oder weniger guten Erfolgen. Weiß und orange blühte noch, rot wurde platt gemacht.
Mehrfach wurde der Versuch gestartet Knochenbäume zu pflanzen. Bisher hatte er keinen Erfolg damit, kein einziger ist aufgegangen, obwohl er ständig nachsieht. Ich verstehe das gar nicht, denn die Löcher waren tief genug, und die Bewässerung stimmte auch.
Sehr merkwürdig!
Zwischenzeitlich hat er auch seine Vorliebe für andere Tiere entdeckt.
Die findet er einfach spannend und liebt sie so, dass er ihnen einen Gedenkbaum eingerichtet hat.
Das ist eine popelige Platane, die sogenannte Muckgedenkplatane!
Auf ihr wird alles gesammelt was er im Garten auftreiben kann.Bevorzugt werden Eidechsen,Vögel, Eichhörnchen und auch Katzen.
Diese Tiere können sich dort sicher fühlen, denn so ein Muck bewacht was er liebt und das ausgiebig und stundenlang.
Probleme gibt es immer mal wieder mit dem Autofahren. Als der Muck über uns hereinbrach, im Februar hatte er ein unangenehmes Erlebnis mit meinem Auto.
Beim aussteigen aus dem Kofferraum hatte sein Mensch nicht aufgepaßt und des Muckes beste männlichen Teile haben wohl doch die Anhängerkupplung etwas derb gestreift.
Aua, ja ich weis. Jedenfalls wollte der Herr von Autos nichts mehr wissen.
Nicht für Leckerlis, auch nicht mit dem Hund, und überhaupt für gar nichts nimmernicht!
Es genügte das Auto aus der Garage zu fahren und der Muck war weg.Ganz klein eingerollt war das Mucketier dann im Keller zu finden.
Chefin wäre aber nicht Chefin, wenn sie sich da nicht was einfallen lassen würde.
Kleine Lernschritte waren gefragt, um das negative Verknüpfen wieder umzukehren.
Auto aus der Garage gefahren, Muck weg!
Auto im Hof stehen lassen, der Mucksche Verstand sagte, no go und verkrümelte sich im Keller!
Leckerli ins Auto- Sorry, für wie blöd hälst du mich?
Hund ins Auto- Aber bitte, ohne mich!
Mit Hund weg fahren- Ja Chef, mach mal, da steig ich niemalsnichtnochmal ein!
Ja, der Glockenschlag saß tief!
Ok, Ärmel hoch krempeln, kleine Schritte und positive Verknüpfungen.
Das Problem wurde völlig zerlegt.
Auto im Hof, Muck in der Nähe, Fleischwurst in der Hand und jubelrufe wenn er Richtung Auto lief.
Cheerleader Kostüm an, Plüschpommeln in die Hand und jeah Muckes go, geträllert!
Ordentlich mit der Hüfte gewippt und die Hände nach oben gestreckt.
Ich habe mir da als Ziel ein paar Wochen gesetzt. Jede Annäherung an die alte Karre wurde bejubelt und befüttert!
Go Mucki go ,geht mir anstandslos über die Lippen, und ja, ich habe lange gebraucht bis ich überhaupt den Kofferraumdeckel aufmachen konnte. Dazwischen hat sich der Muck immer wieder im Keller verkrümelt.
Ich habe mich vollständig zum Affen gemacht und zusätzlich meine Familie beeindruckt.
Versammlung auf dem Balkon, nur um das Go Muckes Go und mich in meiner Cheerleader Montur zu sehen. Während das Mucketier gelegentlich willig eingestiegen ist und manchmal eben auch nicht.
Es war eine schwierige Zeit, aber ich habe es gerne aufgedröselt, manchen Gast vor der Eisdiele bespaßt und unglaübiges Erstaunen vor einem Restaurant ausgelöst.
Ein rotes Gesicht hatte ich öfters, und starke Bedenken wie der Muck bei rot reagiert.
Ok, ich wurde weder angepullert noch ausgebuddelt , noch zweigeteilt!
Den Spott meiner Familie hatte ich schon, aber in mein Auto steigt der Muck mittlerweile wieder ein.
Erwähnenswert ist noch das der Muck das bei anderen Autos noch nicht wirklich einsieht, und so kam was kommen mußte!
Meine Tochter wollte Hund und Muck mit nehmen. Hund horchte sofort und Muck mal eben nicht!
Tochter im Cheerleaderpuscheloutfit, go Mucki go, und ich zur abwechslung mal mit grinsegesicht auf dem Balkon!
Mords Lernerfolg, go, go ,go!
Fazit: Ich mache mich auch gerne mal zum Affen, wenn es dem Lernerfolg dienlich ist!
PS. Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!
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Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.
James Gardner
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14:19 8. Februar 2012
| Sophie
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| Member | Beiträge 9 | |
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Hallo kleiner Muck,
ich liebe Deine "Muck-Geschichten". Hast Du noch eine auf Lager ?
Lieber Gruß
Sophie
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23:18 8. Februar 2012
| Markus
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| Member | Beiträge 11 | |
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Dieser Bitte kann ich mich nur anschließen.
Da Du den Muck nicht ausleihst, muss ich mich mit seinen Geschichten begnügen.
Gruß
Markus
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14:51 11. Februar 2012
| Kleiner Muck
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| Member | Beiträge 36 | |
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Muckse und Verbände- oder wie man seinen Menschen in den Wahnsinn treibt!
Tag1
Am ersten Tag war der Muck sehr müde und musste seinen Narkose rausch ausschlafen. Am Hinterlauf ein wunderschöner Verband. Die Nähte waren mit Watte zwischen der Zehe geschützt, darüber eine sterile Kompresse, Watte unter dem Ballen, nochmals eine sterile Kompresse, Verbands mull und dann sorgfältig mit einer selbstklebenden, blauen Bandage abgewickelt. Zu hause hatte ich sicherheitshalber noch einen ABS Babysocken darüber gestreift. Echt stylisch, zart Baby rosa streifen mit zitronengelben Kringelchen. Für draußen hatten wir vom TA einen feinen XL Hundeschuh bekommen. Wasserdicht, Atmungsaktiv und überhaupt mit legendärem Klettverschluss.
2Tag
Der Muck hatte gut ausgeschlafen und keine Schmerzen. Jedenfalls fetzte er morgens schon sehr aufgeregt durch die Bude. Begeistert wurde der Weihnachtsbaum erkundet, den sein Rudel da ins Wohnzimmer schleifte.
Die kleinen Bälle hatten es ihm besonders angetan. Konnte man die Anfangs nur mit der Nase stupsen, so hatte man schnell raus das das auch mit den Tatzen prima funktioniert. Das geklirre zwischendrin irritierte ihn nicht sonderlich.
Am Ende war der Baum nur noch oben geschmückt und unten recht nackig. Sein Mensch nervte, ließ ihn nicht von der Leine und forderte den Schongang. Über den Mittag bewachte er brav die frischen Plätzchen auf dem Wohnzimmertisch. Schließlich könnten die ja einfach aufstehen und sich verkrümeln. Ich sag ja immer, so ein Muck bewacht was er liebt!
Tag 3
Chefin, mir geht es gut, ich könnte dann auch ohne Leine laufen.Aber sie blieb eisern, leinte erst im Hof ab.Ein grunzender Muck machte sich auf, den neuen Schuh zu testen. Ab in den Misthaufen, über den kleinen Zaun, bei den Pferden durch den Sand, quer über die Wiese, rein in den Kies um eine vollbremsung im geteerten Hof zu machen. Begeistert stellte er fest das der Schuh dabei ein Geräusch erzeugt, als würde man eine Plane durch den Hof schleifen. Der Muck fand es klasse, die Pferde stoben aufgescheucht davon. Erster Lernerfolg……… so bringt man also die riesigen Viecher in Bewegung. Der Schuh ließ die ersten Nähte los und der Verband sah auch schon etwas angegriffen aus.
Tag 4
Schau mal Chefin, man kann mit dem Schlappen durch den frisch umgepflügten Acker und wenn ich auf der Straße die Füße nach hinten schmeiße dann macht das tolle Geräusche. Mir summte derweil eine Melodie durch den Kopf, noch nicht wirklich greifbar, aber doch schon penetrant.
Der erste Verbandswechsel gestaltete sich leicht. Der Muck ließ sich auf den Poppes plumpsen und streckte mir erwartungsvoll das Hinterbein entgegen. Ordentlich entfernte ich den angeschmuddelten Verband. Gut salben, Watte drunter, Kompresse, Binde und selbstklebendes Restmaterial in leuchtend grün. Das nette ABS Söckchen darüber, fertig!
Keine 10 Minuten später, fand ich den Socken. Ermahnungen, Socke an, Socke aus, Socke an, Socke aus.
Des Mucks gebrummel wurde immer mehr……. mein gesumme auch. Irgendwann fragte mein Sohn“ warum summst du die Melodie von Spiel mir das Lied vom Tot“
Tag 5
Der Socken lag schon vor dem Aufstehen mitten im Schlafzimmer, auf der Treppe der Verband. Der Muck indessen lag gelassen im Flur und bearbeitete seine Pfote. Maulend zerrte ich ihn ins Wohnzimmer. Watte, Kompresse, Bandage, derweil in gelb. Neuer Socken in himmelblau mit kleinen Hufeisen.
Ich kam mir vor wie der Highlander…….. Es kann nur einen geben!
Tag 6
Der Schlappen für draußen sah mittlerweile absolut erbarmungswürdig aus. Aufgeplatzte Nähte, teilweise durchgewetzt, stinkend nach Mist und paniert mit Sand. Der Klettverschluß war angeknabbert und von wasserabweisend war nichts mehr zu bemerken. Der Muck drehte dafür um so glücklicher seine Runden. Pferde erschrecken wurde sein neues Hobby. Drinnen stellte er mich auf eine harte Probe. War es anfangs nur Socken aus, so zubbelte er jetzt auch noch am Verband. Mittlerweile war mein Ehrgeiz geweckt und so hantiere ich mittlerweile auch noch mit Stoffklebeband. Yippie ey jeah Schweinebacke!
Tag 7
Ehrgeiz scheint der Muck auch zu haben und so ging das Spiel von vorne los. Socke aus, Verband ab……. Verband angelegt, professionell verklebt.“ Schau mir in die Augen Kleiner!“ Das bleibt jetzt so!
Was soll ich sagen. Jeder unbeaufsichtigte Moment wurde genutzt. Es was als würden wir da unser Spiel spielen. Mittlerweile verzichtete ich auf die Watte und beschränkte mich aufs nötigste. Der durchgescheuerte Schuh wurde ersetzt, der Verband auch……….. mindestens 10 mal am Tag. Ich höre schon die Stimme aus dem Hintergrund. Dann steckt man den halt in eine Box oder leint ihn in der Wohnung an. Könnte man, stimmt…….aber es käme auch noch die stille Treppe in Betracht. Nichts davon habe ich gemacht nur vor mich hingesummt.
Über sieben Brücken musst du gehen……….
Tag 8
Mittlerweile wusste der Muck nicht mehr wohin mit der ganzen Energie. Spielen durfte er nicht, den Hund auch nicht ärgern, rennen sollte er nicht, also liefert man sich ein Duell mit dem Chef. Allein morgens, dieser Blick genügte um zu wissen, heute kommt es richtig derb. Socken an, Socken aus, Verband ab, Verband dran, Schuh zerfetzt, Socken an und aus. Verband ab und wieder dran. Unsere Schlacht lief den ganzen Tag. Kaum aus den Augen…….ging der Unfug von vorne los. Ich war am verzweifeln und dann fiel mir dieser alte Film ein. Zwei gehen rein und nur einer kommt raus.
Tag 9
Wir wussten beide dass dieser Tag die Entscheidung bringen würde. Ich summte , er grummelte und war vor lauter Tatendrang schier nicht zu bremsen. Schon morgens buddelte er im Misthaufen und im Sand, rannte wie angestochen durch den Hof um mit schlappendem Geräusch bei den Pferden eine Vollbremsung abzuliefern. Fast hätte es für eine schwarze Gummispur gereicht. Dafür bretterten die Pferde fast durch den E- Zaun. Anschließend war es Zeit den angesifften nach Mist stinkenden Verband zu wechseln.Mittlerweile gab es in meinem Haushalt keine grünen, blauen oder gar gelben selbstklebenden Bandagen mehr. Nur noch in leuchtendem Rot. Mit triumphierendem Blick präsentierte ich dies dem Mucketier. Fast eine Sekunde lang dachte ich, der grinst irgendwie hinterhältig…….. aber klar jeder Besitzer interpretiert mal was in sein Tier. Passend dazu gab es eine neue ABS Socke, leuchtend rot mit kleinen putzigen weißen Herzchen. Grummelnd mit schief gelegtem Kopf ließ der Muck das ganze über sich ergehen. Dann wurde er in die Wohnung entlassen. Eine Stunde verging, die nächste und noch weitere drei Stunden. Nichts geschah und das fiese grinsen breitete sich immer mehr aus. Ha, rot schockt dich also! Sieg auf der ganzen Linie, triumphierte ich.
Der Muck lag derweil mit todesverachtender Stimmung im Flur. Sein angewiderter Blick sprach Bände. Ich weiß was du heute gemacht hast!
Plötzlich ging die Tür auf, der Muck sprang mühelos auf und verschwand trotz wildem Gezeter durch den Hausflur in den Garten.
Schuhe an, Jacke an und nichts wie hinterher.
Da saß er dann, mit zufriedenem Gesichtsausdruck im Gartenteich. Um ihn herum seine goldenen Putzerfische, die sehr interessiert waren am roten, sich auflösenden Verband. Ich kapituliere.
Lachend sang ich“ zeigt her eure Füßchen, zeigt her eure Schuh………….“
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Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.
James Gardner
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22:30 12. Februar 2012
| Markus
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| Member | Beiträge 11 | |
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Na endlich!!
Danke Kleiner Muck, für die neue Geschichte.
Gruß Markus
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00:24 13. Februar 2012
| Hanne
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| Admin
| Beiträge 142 | |
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Beitrag 00:25 – 13. Februar 2012 bearbeitet von Hanne
Hallo kleiner Muck,
danke für die Bereicherung und für mein "Lachmuskeltraining"  
Liebe Grüße
Hanne
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11:43 5. März 2012
| Kleiner Muck
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| Member | Beiträge 36 | |
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Ihr Lieben, ich war ein paar Tage nicht da und dachte ich müßte jetzt richtig viel nachlesen, aber wohl eher nicht. Schade! Immerhin gibt es neues vom Herr Muck.
Viel Spaß damit.
Die standesgemäße Unterbringung eines Mucks- oder es war einmal ein Auto!
Was soll ich sagen, früher hatte ich zwei Hunde und ein Auto. Heute habe ich Hund, Muck und um es vorsichtig auszudrücken, nur noch ein sogenanntes Transportmittel. Meine Hunde waren reinlich, machten um jede Pfütze einen Bogen und blieben brav auf ihrer Decke in meinem Kombi liegen.
Gelegentlich roch es leicht nach Hund, was aber so ein Duftbäumchen mit Kokos Geruch schnell wieder in Ordnung brachte. Ab und an saugte ich mein Auto aus, wischte ein bisschen Staub und die Karre war perfekt.
Bis, ja bis, der Muck auftauchte.
Seine Kombi aus Schwein, Katze und Hund bringen mich immer wieder an den Rand des Wahnsinns. Beim gemeinsamen Spaziergang findet der Muck immer wieder Möglichkeiten sich einzusauen. Zielsicher findet er Schlammlöcher zum Suhlen. In Pfützen platscht man rein. Seen werden zum ausgiebigen Baden genutzt. Stöckchen müssen unbedingt mit nach Hause genommen werden, meisstens zerlegt er sie aber schon im Kofferraum. Ordentlich Sand im Fell verteilen, denn daheim hat man so was ja nicht. Eine dreckige Nase holt man sich beim kräftigen buddeln und die aufgewühlte Erde nimmt man zwischen den Pfoten auch unbedingt mit in das Auto, denn diese ist kostbar. Besonders interessant ist solch eine Mischung an einem regnerischen Tag, denn dann lohnt es sich wenigstens wenn man sich im Auto lang anhaltend schüttelt. Die Sandkörner halten sich dann nämlich hartnäckig an der Fensterfront fest und die Erdklumpen verschwinden schnell im Velourteppich. Schnell weg, ins Dunkle. Irgendwann habe ich es aufgegeben, das Fahrzeug noch irgendwie in Stand zu halten und mich den Gegebenheiten des Mucketiers angepasst. Aus meinem geliebten Auto wurde ein sogenanntes Transportmittel.
Leider sieht man ab einer bestimmten Menge, den Dreck nicht mehr und man verliert auch jegliche Scheu das Auto weiter zu zumüllen.
Weil es gerade an Zeit mangelt steckt man dann auf die schnelle 3 kleine Ballen Stroh in den Kombi anstatt den Anhänger zu nehmen. Ich gebe es zu, das war pure Bequemlichkeit. Auch beim Einkaufen achtet man nicht mehr darauf ob die Verpackung auch wirklich dicht ist.
Man bevorzugt Lebensmittel, die im Auto ordentlich krümeln oder noch besser kleben. Ebenso bemühe man sich gründlichst um einen vollen Aschenbecher. Regelmäßig lasse man zwei nasse Tiere hinein, die sich dann darin schütteln und ihren ganz eigenen Mief verbreiten. Abgesehen davon, sind die Scheiben dann irgendwann so schmoddrig das kein Außenstehender mehr hinein schaut.
Irgendwann entwickelt sich dann so ein kleiner Kosmos, glaubt mir das mal schön.
Eine aufgerissene Packung Mehl macht sich prima im Kofferraum, auch wenn der Hafer dann quietscht, so sollten wir auch mal aussehen und kreischend auf die Seite springt. Die Strohballen waren ausgeladen, aber die Krümel hielten sich krampfhaft am Polster und Teppich fest. Lass uns nicht erfrieren, hier ist es so schön warm! Prima, sag ich und schubse die verkrümelten Leckerlis etwas auf die Seite, damit Platz ist für die Strohähren. Die Erdklumpen im Fußraum murren, dass es da vorne so langweilig wäre und sie auch nach hinten wollen. Ich drohe ernsthaft, das ich im Frühjahr da vorne Kartoffeln anbauen will und sie jetzt bitte Ruhe geben sollen. Maulend rollen sie unter das Gaspedal und ich schnicke ihnen noch ein paar Laugenkrümel dazu. Nur so zur Unterhaltung. Von hinten meckert ein achtbeiniger Netzbetreiber über zu viel Staub in seinem Netz. Die Frolic kringel beschweren sich, dass sie sich den Rücksitz mit popeligem Hundefutter teilen müssen und der Sand nörgelt wenn ich in die Kurve fahre, uns wird es schlecht. Darüber macht sich der Dreck auf der Fensterscheibe dann auch noch lustig und spottet über den ängstlichen Sand. Die angeknabberten Hölzchen spielen Mikado und lachen sich zwischendrin nen Ast. Die losgelassenen Hundehaare schlummern ruhig im Polster und mucken sich nicht.
Von außen betrachtet sieht das Fahrzeug nicht anders aus, da unterhalten sich die Teerflecken mit dem Vogelschiss.
Den Kokos Geruch habe ich inzwischen abgehängt. Die Mischung aus Kokos, Hund und Muck war in wahrstem Sinne des Wortes, betörend. Die Fliegen waren völlig benebelt.
Manche waren dadurch so lebensmüde, dass sie sich direkt und ohne Umwege ins Netz der Spinne flüchteten.
Anfangs hatte ich ein schlechtes Gewissen, dass mein schönes Auto so mutiert ist………… aber wenn ich auf dem Supermarktparkplatz stehe und mir andere Autos ansehe, jene, welche diese Trenngitter im Kofferraum haben, dann weiß ich ganz genau…………………..
ich bin nicht alleine!
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Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.
James Gardner
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